Ende Januar lud Herr Monsignore Bartmann zu seinem Jahresempfang in das Katholische Militärbischofsamt nach Berlin ein.
In seinem Bericht zur Lage in der Katholischen Militärseelsorge thematisierte der Militärgeneralvikar „Wie gestalten wir künftig Militärseelsorge in einer sich deutlich wandelnden Bundeswehr“. Als Beispiel nannte er den künftigen Auslandsstandort in Litauen und die neue Wehrpflicht. Gerade wegen des Personalmangels bei den Seelsorgern werden die Herausforderungen nicht weniger.
In der Vorstandssitzung des Katholikenrates unter der Leitung des Vorsitzenden OTL Gereon Gräf waren die bevorstehende Vollversammlung im März in Erfurt und der Katholikentag in Würzburg im Mai die bestimmenden Themen.
In seiner Predigt beim festlichen Gottesdienst anlässlich des Festes der Darstellung des Herrn in der Hauskapelle St. Michael stellte Monsignore Bartmann die Aussage Simeons „Nun lässt Du Herr, Deinen Knecht, wie Du es gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, dass Du den Völkern bereitet hast“ den aktuellen Entwicklungen im Iran, dem Ukrainekrieg und dem Anschlag auf das Stromnetz in Berlin gegenüber. Ein Verhalten auf unterschiedlichsten Ebenen in Politik und Gesellschaft, dass diametral anders ist.
So erniedrigt sich der Gottessohn um andere zu erhöhen, aufzurichten, Würde zu geben und Würde zu lassen. Versuchen auch wir im Alltag Würde zu schenken, Würde zu lassen und für die Würde anderer einzutreten.
Die Predigt schloss der Militärgeneralvikar mit den Worten frei nach Don Bosco:
„Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“