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→ Nachbarschaftshilfe-Projekt 2006 bis 2009:

In enger Abstimmung mit der Solidaraktion RENOVABIS wurde ein Projekt in Tiflis/ Georgien unterstützt.

→ Nachbarschaftshilfe-Projekt von 2009 bis 2012:

Hilfe beim Aufbau des Loyola-Gymnasiums in Prizren / Kosovo

Die Situation der Schulen war damals desolat. Ab  April 2005 enstand in Prizren das Loyola- Gymnasium mit angeschlossenem Internat als weiterführende Schule mit christlichem Profil. Mit Beginn des Schuljahrs 2005 wurden die ersten 6 Klassen mit insgesamt 184 Schülern in Betrieb genommen. Im Sommer 2006 wurde mit dem Bauabschnitt II begonnen, mit dem Ziel die bestehenden Kapazitäten auszuweiten und die notwendigen Sportanlagen in Angriff zunehmen. Nach Abschluss der Bauphase soll das Gymnasium Platz für 800 Schülern der Jahrgangsstufen 6 bis 12 bieten, davon 160 Internatsschüler. Die Förderung von Mädchen in einem muslimischen Land ist ein ganz besonderes Anliegen. Daher sind die Hälfte der Plätze an der Schule und in den Internaten für Mädchen reserviert.

Das Loyola-Gymnasium verfolgt eine "optimistische Pädagogik". Die Erziehung ist welt- und lebensbejahend und will zur ganzheitlichen Bildung des Einzelnen in der Gemeinschaft beitragen. Den Schülern wird nicht nur Wissen vermittelt. Im Mittelpunkt steht die Wertevermittlung und wichtige Aspekte der Persönlichkeitsbildung. Das Bildungsangebot zielt auf das gesamte Kosovo. Um auch jenen Kindern, deren Eltern es sich nicht leisten können, den Zugang zum Loyola-Gymnasium zu ermöglichen, werden durch den Trägerverein Stipendien vergeben.

In seinem Aufruf zur Nachbarschaftshilfe schrieb der damilige Katholische Militärbischof unter anderem: "Ich bin dankbar, dass die katholischen Soldaten das Projekt "Loyola-Gymnasium" unterstützen. Im Kosovo wird es darauf ankommen, die neue Generation in einem friedvollen und toleranten Geist zu erziehen. Umfassende Bildung hilft, die Konflikte zwischen Volksgruppen zu überwinden und die Wirtschaft des Landes aufzubauen. Es ist dies ein Beitrag zum Friedensprozess im ehemaligen Jugoslawien, wenn jungen Menschen, ohne Ansehen von Religion und Bevölkerungszugehörigkeit, Lebenshilfe geleistet wird."

 

   
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