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Nachbarschaftshilfe: Geschichte, Projekte und Ziel

Die Nachbarschaftshilfe ist eine sozial-karitative Aktion katholischer Soldaten der Bundeswehr für notleidende und bedürftige Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Sie wurde am 3. Mai 1990 von der damaligen Zentralen Versammlung - jetzt Katholikenrat - aus Dankbarkeit für die deutsche Wiedervereinigung und die Öffnung der Grenzen zu den osteuropäischen Ländern ins Leben gerufen und konnte somit "Brücken nach Osteuropa" bauen.

Seitdem werden Sammlungen und Kollekten bei vielen Veranstaltungen der Katholischen Militärseelsorge durchgeführt.

Euro Karte NBHgr 150


 Und hier das Spendenkonto der Katholischen Soldatenseelsorge:

Katholische Soldatenseelsorge
Konto-Nr. 07 10 707
BLZ 120 400 00
Commerzbank Berlin
Kennwort: Nachbarschaftshilfe


 

Bislang wurden u. a. Projekte in Polen, Rumänien, Kroatien, der Slowakei, Bulgarien, der Ukraine, Lettland und dem Kosovo gefördert.

Darüber hinaus unterstützen viele engagierte Soldatinnen und Soldaten, Kath. Militärgeistliche, Pastoralreferentinnen, Pastoralreferenten, und Pfarrhelfer/-innen, sowie viele Menschen guten Willens in der Bundeswehr oder aus derem Umfeld die Nachbarschaftshilfe mit persönlichem Engagement und eigenen Aktionen.

Seit dem Jahre 1994 wurde die Nachbarschaftshilfe in enger Abstimmung mit dem kirchlichen Hilfswerk "RENOVABIS" durchgeführt.


Ziel
: Wir leisten einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung und zur Versöhnung der Menschen in Europa.
Nicht nur materielle, sondern auch geistige und weltanschauliche Nöte werden durch unsere Projekte gelindert.
Die Aktion "Nachbarschaftshilfe" ist somit Teil unserer Bemühung zur Völkerverständigung und zum Frieden in Europa.

Projekt ab September 2017

Die Nachbarschaftshilfe 2017/2019 steht unter dem Aspekt "Barmherzigkeit wider die Gleichgültigkeit" und hat folgende Leitgedanken:
"Wir wollen nicht zulassen, dass Kinder und Jugendliche durch Krieg, Flucht und Vertreibung zu einer verlorenen Generation werden. Dabei ist Bildung ein Schlüssel, um in der Fremde Fuß zu fassen und später auf eigenen Beinen stehen zu können."

Die Durchführung des Projektes erfolgt unter Zuhilfenahme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS).

 

   
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